So funktioniert UV-C Licht als Virenkiller

Ohne Sonnenlicht und der Mitwirkung von UV-Licht wären viele Stoffwechselvorgänge von Pflanzen, Tieren und Menschen nicht möglich. Das sehr kurzweilige UV-C Licht, welches nicht durch die Ozonschicht der Erde dringen kann, ist als Virenkiller bekannt.
Luft, Oberflächen und auch Wasser können mittels UV-C Strahlen viren- und keimfrei gemacht werden. In Operationssälen wird UV-C Licht schon seit fast 40 Jahren zur Desinfektion eingesetzt. Auch zur Wasseraufbereitung und in der Lebensmittelindustrie wird UV-C Licht schon seit Jahrzehnten angewendet. Die Anwendung ist frei von Chemikalien und ganz besonders wichtig ist, dass keine Resistenzbildung der Viren und Bakterien stattfinden kann. Sogar von der WHO ist UV-C Licht zur Bekämpfung von Coronaviren empfohlen.

So geht der Virenkiller vor

Der für die Luftkeimung relevante Teil des UV-Spektrums ist der UV-C Bereich zwischen 200-280nm. Die kurzweilige UV-C Strahlung mit 254nm dringt durch die Hülle von umherschwebenden Viren ein. In der RNA der Viren wird eine chemische Reaktion verursacht, die im Erbgut einige Verbindungen deaktivieren. Dadurch wird die Vermehrung der Viren gestoppt. Die Viren sind praktisch ausgeschalten. Nicht nur Viren, sondern auch Baktieren, Hefen, Keime und Pilzsporen lassen sich durch UV-C Strahlung inaktivieren beziehungsweise abtöten.

Die Lipidmembran von Viren ist am einfachsten zu durchdringen. Pilzsporen können die hundertfache Dosis eines Virus benötigen. UV-C Licht wirkt nicht nur gegen COVID-19, SARS-C0V und MERS-CoV Viren, sondern auch gegen Influenza, Masern und Mumps auslösende Viren sowie gegen Tuberkulosebakterien.

Je nach mikrobieller Gruppe und relativer Luftfeuchte (rF) variiert die notwendige Dosis der UV-C Strahlung.

Bitte beachten Sie: Bei richtiger Anwendung der LumeeLamp stellt die UV-C Strahlung kein Risiko dar. Die offene Einwirkung von UV-C ist allerdings schädlich für Haut und Augen. Es können Hautrötungen und Bindehautentzündungen ausgelöst werden.